Zweiter Blogbeitrag?!

Nicht sehr kreativ die Überschrift – ich weiß. Es sei mir verziehen, bin ich doch immer noch ein Neuling in der Blogger-Welt. Und immer noch ein seltsames Gefühl, vor einem virtuellen Publikum zu spielen um das eigene Können unter Beweis zu stellen. Wem beweise ich denn hier eigentlich etwas?

Eine Nische zu finden in der so grenzen- (und nischen-) losen Welt ist gar nicht so einfach. „Es gibt nichts Neues unter der Sonne“, sagt die Bibel (Prediger 1,9). Also werde ich mit Sarahs Blog das Rad sicherlich nicht neu erfinden. Und muss dem Publikum auch nichts beweisen. Ich muss meinen Job einfach gut machen. Doch – was, wenn ich ihn nicht gut mache? Ist dann die Enttäuschung groß, man geht schimpfend und empört aus dem Saal und schwört sich, solche ein Theater nie wieder zu betreten?

Wie schwer ist es wirklich, wenn das Publikum virtuell ist und nicht leibhaftig vor mir sitzt? Wie ist das mit Tomaten und faule Eiern werfen, wenn der Job nicht gut gemacht wurde? Müsste doch in der virtuellen Welt viel entspannter sein: Außer Dislikes und Hass-Kommentaren (mit einer Lösch-Funktion) kann mir doch das Blogger-Dasein nichts anhaben. Oder?

Aber gehen wir am Anfang nicht direkt vom schlechten aus. Vielleicht mache ich meinen Job als Bloggerin ja auch gut und es regnet Rosen auf die Bühne und irgendjemand wirft seine Unterwäsche. Ich habe viele Gedanken im Kopf zu vielen Themen, die ich gerne auch mit einem virtuellen Publikum teilen möchte. Was ist Schönheit? Wie kann Musik therapieren? Was ist mein Lebenssinn? Warum habe ich eigentlich keinen Hund? Und heißt es wirklich die Nutella? Wer weiß, vielleicht erfinde ich ja doch noch ein kleines neues Rad, ich bleibe da einfach mal zuversichtlich. ✿